Brake. In der Nacht vom 23. auf den 24. Februar beginnt für André Puncken aus Brake ein dramatischer Kampf ums Überleben – und zugleich eine Geschichte, die zeigt, wie entscheidend schnelles Handeln, medizinische Kompetenz und eingespielte Zusammenarbeit sein können. Heute, nur wenige Wochen später, kann der 47-Jährige das St. Bernhard Hospital Brake wieder verlassen – mit stabilisiertem Herzen und großer Dankbarkeit gegenüber dem Team, das ihm das Leben gerettet hat.
Puncken, Personalleiter bei RESRG (vormals Rehau), erinnert sich selbst an nichts mehr aus jener Nacht. Plötzlich litt er unter starker Atemnot und Unwohlsein, kurz darauf kam es zu einem Herzstillstand. Seine Frau Nina reagierte sofort, leistete Erste Hilfe und alarmierte den Rettungsdienst. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und brachten den Patienten umgehend ins St. Bernhard Hospital. Dort begann für das medizinische Team ein intensiver Wettlauf gegen die Zeit. Puncken wurde erfolgreich reanimiert, intubiert und es erfolgte notfallmäßig eine Herzkatheteruntersuchung. Dabei stellte sich heraus, dass ein Vorderwandgefäß des Herzens verschlossen war – die Ursache für den Herzinfarkt. Während der Untersuchung gelang es dem kardiologischen Team, den Verschluss zu öffnen und einen Stent zu setzen. „Gerade bei Herzinfarkten zählt jede Minute. Entscheidend ist, das verschlossene Herzgefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen und die Durchblutung des Herzmuskels wiederherzustellen“, erklärt Ahmed Nasef, Chefarzt der Kardiologie im St. Bernhard Hospital. Möglich wird das durch eingespielte Abläufe und eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche – von der Notfallversorgung über die Intensivmedizin bis zur interventionellen Kardiologie. „Solche Situationen zeigen, wie entscheidend das Zusammenspiel vieler Fachbereiche ist – von der Notfallversorgung über Intensivmedizin bis zur interventionellen Kardiologie. Jeder Handgriff muss sitzen. Dass Herr Puncken heute mit einer stabilisierten Herzfunktion entlassen werden kann, ist das Ergebnis einer großen Teamleistung.“
Im weiteren Verlauf kam es infolge der schweren Gesamtsituation zu einer beidseitigen Lungenentzündung, die intensivmedizinisch behandelt werden musste. Die Ärzte leiteten eine gezielte Antibiose ein und überwachten den Patienten weiterhin engmaschig auf der Intensivstation. Insgesamt lag Puncken sieben Tage im künstlichen Koma.
Nach den umfangreichen Behandlungen erholte sich der Patient Schritt für Schritt. Seine Herzleistung liegt inzwischen wieder bei etwas über 50 Prozent – ein Wert, der sich dem Normalbereich von 55 bis 70 Prozent annähert. Heute wurde Andre Puncken aus dem St. Bernhard Hospital entlassen und in die weitere Betreuung seines Hausarztes übergeben. Eine wichtige Rolle für seine vollständige Genesung wird auch die anschließende Rehabilitation spielen. Dank des Casemanagements des Krankenhauses ist diese bereits organisiert: Anfang April beginnt für ihn die Reha. Puncken selbst zeigt sich beeindruckt von der Unterstützung im Krankenhaus: „So geht es sicherlich jedem. In solchen Momenten hat man keinen Kopf für diesen ganzen Verwaltungskram. Ich fand es großartig, dass sich das Casemanagement darum gekümmert hat, während ich mich aufs Überleben konzentrieren musste.“ Der Personalleiter weiß, dass er familiär vorbelastet ist – Herzschwächen traten bereits in früheren Generationen auf. Umso entschlossener blickt er nun nach vorn. Beim Abschiedsfoto vor dem St. Bernhard Hospital mit Chefarzt Ahmed Nasef zeigt er sich kämpferisch: „Ich bin nicht wehleidig. Ich möchte nicht länger im Bett liegen, als unbedingt notwendig.“ Und er ergänzt mit einem Lächeln: „Ich habe hier gemerkt, wie viele Menschen sich dafür einsetzen, dass Patienten wieder auf die Beine kommen. Dafür bin ich dem gesamten Team des St. Bernhard Hospitals unglaublich dankbar.“
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von TikTok. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von hCaptcha laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen