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6. März 2026

Endo-Prothetik-Zentrum erfolgreich rezertifiziert

Strukturierte Abläufe und hohe fachliche Standards für eine verlässliche Patientenversorgung

Das Endo-Prothetik-Zentrum (EPZ) Brake im St. Bernhard-Hospital ist im Jahr 2026 erfolgreich rezertifiziert worden. Die Prüfung erfolgte durch das unabhängige internationale Zertifizierungsinstitut ClarCert. Im Rahmen des Audits wurden unter anderem Behandlungsabläufe, personelle Qualifikationen, Fallzahlen, Dokumentationsstandards sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit eingehend überprüft. Damit wird bestätigt, dass das EPZ Brake die geforderten strukturellen und medizinischen Anforderungen weiterhin erfüllt.

Qualität als gelebte Verantwortung
Der künstliche Gelenkersatz ist ein komplexes Verfahren, das weit über den operativen Eingriff hinausgeht. Von der sorgfältigen Diagnostik über die fundierte Indikationsstellung und individuelle OP-Planung bis hin zur standardisierten Implantatauswahl sowie der koordinierten Nachsorge und Rehabilitation greifen zahlreiche Prozesse ineinander. Im EPZ Brake sind hierfür klar definierte Behandlungspfade etabliert. Ergebnisse wie Komplikationsraten, Implantatstandzeiten und funktionelle Entwicklungen werden systematisch erfasst und ausgewertet. Auf dieser Grundlage werden Abläufe regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. So wird eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Versorgungsqualität sichergestellt. „Unser Anspruch ist es, den Patienten eine dauerhaft hohe Behandlungsqualität zu bieten“, betont Chefarzt Dr. Lars Heide. „Die Rezertifizierung bestätigt, dass unsere Strukturen und Abläufe diesem Anspruch gerecht werden.“

Klare Verantwortung im OP – starkes Team im Hintergrund
Die Hauptoperateure des Endo-Prothetik-Zentrums sind Chefarzt Dr. Lars Heide und Oberarzt Taskin Demirtas. Beide verfügen über langjährige Erfahrung in der Hüft- und Knieendoprothetik und führen die Eingriffe eigenverantwortlich durch. Unterstützt werden sie von einem erfahrenen interdisziplinären Team aus weiteren Ärzten, Pflegekräften, OP-Fachpersonal sowie Mitarbeitenden aus Anästhesie und Physiotherapie. Diese enge Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil des zertifizierten Versorgungskonzeptes. Rund 300 Patienten werden jährlich im St. Bernhard-Hospital endoprothetisch versorgt. Zum Einsatz kommen moderne, wissenschaftlich evaluierte Implantatsysteme sowie etablierte, möglichst gewebeschonende Operationsverfahren. Ziel ist es, Schmerzen nachhaltig zu lindern, Beweglichkeit wiederherzustellen und eine rasche Mobilisation zu ermöglichen. Die Entscheidung für ein künstliches Gelenk erfolgt stets individuell und erst nach sorgfältiger Prüfung sowie dem Ausschöpfen konservativer Therapiemöglichkeiten. Eine differenzierte Indikationsstellung ist dabei ein zentraler Bestandteil des Behandlungskonzeptes.

Wachsende Bedeutung der Endoprothetik
Verschleißerkrankungen der Hüft- und Kniegelenke zählen zu den häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates. Millionen Menschen sind von chronischen Schmerzen und deutlichen Einschränkungen im Alltag betroffen. Bereits heute leben in Deutschland mehrere Millionen Menschen mit einem künstlichen Gelenk – mit steigender Tendenz. Vor diesem Hintergrund gewinnt eine qualitätsgesicherte und strukturierte Versorgung zunehmend an Bedeutung. Die erfolgreiche Überprüfung schafft Transparenz und gibt Patienten zusätzliche Sicherheit. Sie können sich darauf verlassen, dass ihre Behandlung in klar definierten Abläufen organisiert ist – von der ersten Beratung bis zur postoperativen Betreuung. Mit der Rezertifizierung im Jahr 2026 bekräftigt das St. Bernhard-Hospital seinen Anspruch, eine verlässliche und fachlich fundierte endoprothetische Versorgung in der Wesermarsch anzubieten.

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