Ausbildung zum/zur Operationstechnischen Assistent/-in

Ansprechpartner

Dirk Schrage, Pflegedienstleitung

Die Ausbildung zum/zur OTA dauert drei Jahre. Der theoretische Unterricht findet im Blocksystem statt.
Ob in der Augenklinik, in der Chirurgie oder in der Endoskopie – ein Operationstechnischer Assistent (OTA) ist in den Operationssälen aller medizinischen Fachbereiche Zuhause.

Hier trägt jeder Verantwortung, hier muss jeder Handgriff sitzen, jedes Gerät seinen Platz haben. Hier sind Genauigkeit, Teamfähigkeit und Belastbarkeit gefragt. Verständnis für hochmoderne Technik ist ebenso wichtig wie Einfühlungsvermögen.

OTAs haben die Aufgabe, Patienten vor und nach dem Eingriff fachgerecht zu betreuen, außerdem sind sie Spezialisten für die Wartung der medizinischen Apparate und Materialien.

Die Ausbildung ist noch neu und wird zurzeit durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft geregelt. Demnächst wird es aber eine staatliche Ordnung und Anerkennung geben.

  • vollendetes 17. Lebensjahr
  • Realschulabschluss/Abitur oder Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung
  • oder abgeschlossener einjähriger Ausbildung in der Krankenpflege bzw. Altenpflege
  • gesundheitliche Eignung
  • fachkundige Betreuung der Patientinnen und Patienten unter Berücksichtigung ihrer besonderen physischen und psychischen Situation
  • selbständige Planung, Organisation und Koordination der Arbeitsabläufe im Operationsdienst und in den Funktionsabteilungen
  • Überwachung und Einhaltung der Hygienestandards und der aseptischen Arbeitstechniken
  • situationsgerechte Unterstützung des operierenden Chirurgenteams
  • Wartung von medizinischen Instrumenten und Apparaten
  • computerunterstützte administrative Aufgaben
  • Vorbereitung von diagnostischen und therapeutischen Eingriffen und Operationen, einschließlich der benötigten Instrumente, der Medizinprodukte und des Verbrauchsmaterials