Seit etwa zwei Monaten bin ich jetzt als Assistenzärztin im St. Bernhard Hospital, nachdem ich zuvor für zwei Monate in einem Maximalversorger gearbeitet hatte. Schon nach einer Woche war klar das der Wechsel die richtige Entscheidung für mich war.
Bisher habe ich vorrangig in der Aufnahme des SBH gearbeitet und dadurch enorm viel gelernt. Jeder Patient der zur Aufnahme kommt wird entweder vom CA oder OA gesehen und die Diagnostik und Therapie gleich besprochen und festgelegt. So entsteht direkt bei Aufnahme der Plan was während des stationären Aufenthalts passieren soll. Es existieren in der Aufnahme ein vorgefertigter Anordnungsbogen und ein kurzer prägnanter Aufnahmebogen. Insbesondere als Anfänger bekommt man ein gutes Gefühl für strukturiertes Denken und problemorientiertes Arbeiten.
Gleich in der ersten Woche konnte ich mit der Sonografie starten und bei Fragen kann ich jederzeit den CA, OA oder einen der erfahreneren Assistenten um Hilfe bitten.
Mittlerweile habe ich mehrfach unter Anleitung kardiovertiert. Ebenso unter Anleitung Pleura – und Aszitespunktionen und die Anlage größerer Gefäßzugänge durchgeführt.
Bezüglich des Arbeitsklimas kann ich mich den anderen Berichten nur anschließen. Die Zusammenarbeit mit den Chefs, den Kollegen und dem Pflegepersonal ist sehr angenehm und macht Spaß. Fast alle Kollegen wohnen in Oldenburg, so dass wir fast jeden Morgen Fahrgemeinschaften bilden können.
Brake, den 19.08.2011
Anne Götze, Assistenzärztin im 1. Ausbildungsjahr
St. Bernhard-Hospital
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